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News aus Russland und Deutschland

Deutsche Bauern in Russland

Für immer immer mehr Bauern wird es in Deutschland zu eng. Sie versuchen in anderen Regionen oder Staaten Fuß zu fassen. Einer dieser Bauern ist Christian Kowalczyk. Sein Weg führte in weit in den Osten von Russland. In diesem Land gibt es für deutsche Landwirte ganz andere Dimensionen.

Der gebürtige Oberfranke taucht als Landwirt in ein Land ein, wo es sehr große Flächen an Landwirtschaft gibt, wo der Diesel noch günstig zu haben sind und die Frauen nicht ohne sind.

Sofort wird er heimisch und fühlt sich auf Anhieb wohl. Er wird Angestellter in einem Großbetrieb und steigt schnell zum stellvertretenden Geschäftsführer auf. Der Besitzer ist ein tschechischer Finanzdienstleister, der zur PPF Group gehört. Die wichtigste Aufgabe des Oberfranken ist, den Betrieb am Laufen zu halten. Nicht immer eine leichte Aufgabe. Es ist etwas anderes als ein kleiner Bauernhof in Deutschland.

Er sagt selbst, dass er langsam in diese Aufgabe hinein gewachsen ist. In die russische Landwirtschaft ist er über Stefan Dürr gekommen. Stefan Dürr ist auch ein deutscher Landwirt in Russland mit großem Erfolg. So leckte Kowalczyk Blut und baute im Jahr 2009 seinen eigenen Betrieb auf. Jetzt lebt er seit April 2015 in dem Dorf Soskowo. Hier leben etwa 1000 Menschen und dieses Dorf befindet sich im Dreiländereck von Ukraine, Russland und Weißrussland.

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In Russland gehen die Uhren anders

Die Landwirte in Deutschland können einfach kein Geld verdienen. Das ist die feste Überzeugung von Kowalczyk. Die Einkünfte der Bauern in Deutschland sinken immer weiter und haben im Jahr 2020 einen Tiefstwert erreicht. Schuld ist nicht die Arbeit der deutschen Bauern, sondern die Handelssanktionen der EU vor allem gegen Russland. Die deutschen Bauern befinden sich in einer gesicherten Armut, traurig aber wahr.

Gerade die Handelssanktionen der EU gegen Russland hat dieses Land gestärkt. So wurden und werden von Seiten der Regierung vieles unternommen, um auch die Landwirtschaft an zu kurbeln.

So befindet sich in Russland etwa 120 Millionen Hektar, dass für den Ackerbau genutzt werden kann. Es ist ein Zehntel der Flächen, die weltweit genutzt werden.

Die Grad der Selbstversorgung ist in Russland auf 95 Prozent gestiegen und dass ist ein enormer Wachstum.

Aber auch hier gibt es Gold was nicht nur glänzt. So haben die russischen Bauern mit dem schlechten Wetter zu kämpfen. Auch sind die die Temperaturen viel kälter, als bei den Berufskollegen in Westeuropa.

Jedoch für Christian Kowalczyk ist eines klar: Deutschland ist für in keine Alternative mehr.

Er sagt selbst: In Russland sind die Menschen offen und freundlich. In Deutschland wird nur gemeckert auf hohen Niveau.

Recht hat er.

Quelle:

https://www.fluter.de/russlandlust